Dienstag, 22. August 2017

Noch 2 Mugrugs

Und noch 2 Mugrugs sind entstanden, beim roten habe ich ein Stück einer gekürzten Tischdecke verarbeitet - ging sich haarscharf aus. Beide Muster sind wieder sehr hübsch. ich weiß gar nicht, welches mir besser gefällt.


Und die letzten beiden werden sicher morgen entstehen, ich muss nur noch geeignete Stoffe suchen, weil ich mir vorgenommen habe erst einmal das zu verarbeiten, was ich daheim habe.


Mugrugs? Welche Mugrugs - achso das, das ist doch eine CATMAT !!!

Montag, 21. August 2017

MugRug

Noch eine Stickdatei musste beim Stickbär mit. Es ist ein gequilteter MugRug (Größe 20x30). Ich habe zunächst nur eine von 5 verschiedenen Ausprägungen gestickt und bin schon wieder ganz begeistert.
Vielleicht sollte ich es nicht verraten, aber manchmal sitze ich vor meinem Maschinchen und schaue einfach nur zu, wie es rattert, fast so, als würde man vor der Waschmaschine sitzen ;-) aber irgendwie fasziniert mich das immer noch...

Beim Wenden war mein professioneller "Keineahnungwiedasdingheisstaberesistsuperpraktisch" besonders hilfreich.
Sieht irgendwie aus wie ein Falzbein und man kann damit die Rundungen ausgezeichnet ausformen.


Und dann bin ich noch weiterhin am Wohnraum dekorieren. Diesmal geht es um ein schwarz-weißes Deko-Objekt vor dem Fernseher, aber ich weiß noch nicht genau, wie ich es drapieren soll - was meint Ihr?
Variante 4 finde ich persönlich irgendwie besonders ansprechend.


Sonntag, 20. August 2017

Baltimore Quilt No.1

Weil ich schon länger nicht mehr mit der Sticki gewerkelt habe, habe ich mir heute eine Stickdatei gegönnt. Es wird 12 Dateien dieser Sorte geben und alle zusammen ergeben dann zum Beispiel einen schönen Quilt. Nummer 1 habe ich heute ausprobiert.... Diese Datei ist 20x20 groß (es gbt sie aber auch für kleinere Rahmen) und stammt von Stickbär. Man kann übrigens auch Mugrugs daraus machen oder das Ganze auch ohne bunte (ja - bei mir ist blau-weiß-creme schon bunt!) Applikation sticken. Ein bisschen knapper muss ich die Applikation beim nächsten Mal schneiden, man sieht das Blaue hervorblitzen, aber das kann ich morgen auch noch versäubern.



Und dann habe ich heute nochmals meine Küchenschränke geordnet. Alles hat seinen Platz - Mixer, Konserven, Kater, Vasen, Zitruspresse,...  - Moment - KATER?!

Donnerstag, 17. August 2017

Plotter Reloaded - geht doch!

So, das hat mir jetzt keine Ruhe gelassen und ich habe nochmals in meinem Fundus gesucht. Tatsächlich habe ich noch schwarze Vinylfolie gefunden. Ist zwar jetzt wieder nichts für mein Tafelschränkchen, aber das muß eben noch warten.
Jedenfalls habe ich mir noch ein paar Motive gesucht und platzsparend auf der Fläche angeordnet. Dann die ganze Prozedur nochmals. Ich weiß jetzt auch, was zu dünn ist, oder wo ich beim nächsten Mal besser aufpassen muss - die Sprechblase hat sich beispielsweise verflüchtigt und die I-Punkte musste ich nach dem Entgittern nochmals suchen ;-)
Die Transferfolie konnte ich übrigens mehrmals verwenden, hat super geklappt.
Siehe da, es funzt großartig. War vielleicht doch die Folie...
Auch mein Qualitätsprüfer war wieder dabei und hat es für gut befunden, jetzt gibt es keinen Zweifel mehr, in welchen Kästchen das Futter verstaut ist.

Rusty scheint hier zu sagen: 
1.) Was steht da?
2.) Öh, wen meint sie damit?
3.) Bin wohl ich - passt!

Jedenfalls bin ich bereit für weitere Plotts. Weiße Vinylfolie ist bereits bestellt....

Übrigens - ich habe Urlaub, sonst könnte ich mir den Luxus nicht leisten, tagsüber zu basteln. ;-)

Plotterdebut auf Vinyl

Ich habe es getan - meine Cameo habe ich zwar schon ziemlich genau 4 Jahre (und es gibt mittlerweile die Cameo3!), aber bisher immer nur Papier damit geschnitten. Jetzt wollte ich endlich Schrift auf Vinyl.
Zuletzt hatte ich ja angekündigt, dass ich mir mein Kreidekästchen beplottern möchte. Mir hat nur noch der richtige Spruch gefehlt.
Mittlerweile habe ich einen gefunden, mit dem ich es versuchen wollte, sogar mit richtig fetter Schrift für den Anfang ;-)
Und dann?
Ob Ihr es glaubt oder nicht, man kann zu dämlich sein, die Folie richtig einzulegen, dabei habe ich mir noch gedacht, das Glänzende gefällt mir jetzt aber nicht so gut. Kommt davon, weil man keine Anleitungen liest, zu meiner Verteidigung muss ich sagen, habe ich gar keine zur Folie gefunden, die liegt da auch schon einige Zeit bei mir rum.... [ich hätte sie aber vermutlich auch nicht gelesen, wenn ich eine gehabt hätte].
Jedenfalls ging der erste Schnitt ohnehin nicht durch das Trägermaterial, also habe ich die Folie umgedreht und nochmals geschnitten.
Umgekeht wird ein Schuh draus, sagt man ja und hier hat es tatsächlich gestimmt ;-)

Auf Anhieb habe ich sogar meine bisher nie benutzte Rakel und den Entgitterer gefunden - boah bin ich organisiert!
Also Das Entgittern ging sogar gut, dann das Transferpapier - Käse - die Schrift wollte sich einfach nicht von der "Mutterfolie" trennen. Auch gut, nach einiger Zeit und gut Zureden war die Schrift auf der Transferfolie und dann voll Tatendrang zum Kästchen  - ratet mal! Genau - die Schrift war recht anhänglich und wollte jetzt nicht vom Transferpapier...

Ich habe schon in Blogs nachgefragt, wie das so geht, aber meine Situation war nicht bekannt.

Nun will ich aber nix wegschmeißen, also hab' ich mir gedacht, ich nehme meinen temporären Sprühkleber, besprühe mein Werkstück (also die Schrift am Trägerpapier) und dann ab auf irgendeinen Untergrund und weil ich mir nicht gleich wieder mein Kästchen versauen wollte, auf eine Kabelbox.


Schrift drauf, alles gut -  Ready for next project ;-)

Ich werde es mit einer anderen Folie jedenfalls nochmal probieren und generell ist es mir egal, ob es nun die Folie war oder ich zu blöd - das Ergebnis zählt!

Mittwoch, 16. August 2017

Kleinigkeiten und Hacks...

1.)
Mein Thermomix hat ein neues Gewand. Da ja jetzt vieles bei mir in der Küche rot ist, konnte der Thermomix nicht einfach so blass bleiben, also hat er ein rotes Mäntelchen bekommen und wenn in ein paar Jahren meine Rot-Phase vorbei sein sollte und der Thermomix noch lebt, kann man die Folie auch wieder ablösen.


2.)
Außerdem steht der Thermi jetzt IM Regal, weil ich ihn ja nicht ständig verwende. ich habe mir da Brettchen angesehen, mit denen man den Thermomix leicht verschieben kann. ab 35 Euro aufwärts. Habe ich schon erwähnt, dass ich manchmal ein wenig knausrig bin? Praktisch ist es ja schon, aber der Preis war mir eindeutig zu hoch. Also habe mir bei meinem letzten Besuch beim Schweden ein Schneidebrett mitgenommen, Filzgleiter unten drauf und fertig war mein Thermomix-Schiebebrettchen um ca. 7 Euro und es funktioniert genauso gut wie ein teures.
Wenn man ein Reststück von einem schönen Brett hat oder ein nicht so schönes mit Folie beklebt, reicht das vermutlich auch, und ist dann noch billiger...


3.)
Leider war nun der Einlegeboden um Schrank nicht mehr in der richtigen Höhe. Dort wo das Fach hinkommen sollte, gab es aber keine Löcher. Was tut Frau also? Sie geht ihrer Lieblingsbeschäftigung nach und bohrt. Dazu reicht ein kleiner Akkuschrauber mit einem relativ dünnen (ich glaube es war ein 4er Bohrer oder so) Sechskantbohrer. Damit das Loch nicht zu tief wird, habe ich die Bohrtiefe mit einem Klebeband abgeklebt. Zuvor noch die Löcher genau anzeichnen, dann kann eigentlich nichts schief gehen. Wer will kann noch ein bisschen schmirgeln, aber wenn die Träger eingesetzt sind, sieht ohnehin niemand die eventuell ausgefransten Kanten. Schöner wird es auch, wenn man vorher die Stelle mit Malerkrepp abklebt. Man kann dann auch leichter die Stelle anzeichnen und erspart sich danach auch noch das Wegwischen der Markierungslinien.



4.) 
Habe ich schon berichtet, dass meine Mutter gedacht hat, ich hätte ein neues Backrohr? Der Grund war, sie hat hineingeschaut (wer tut sowas eigentlich, würde mir nie im Traum einfallen in ein "fremdes" Backrohr zu schauen ;-) ) und es war total sauber und hat geglänzt (pah!) und das nach 11 Jahren. Ihr kennt das  vielleicht (oder seid perfekte Hausfrauen, wo das nicht vorkommt?) - manchmal gibt es Spritzer im Backrohr, die bekommt man trotz Backrohrreiniger und schrubben nicht weg. Ich habe aber ein "Rezept" für einen Reiniger aus Backpulver, Essig und Wasser im Internet gefunden. Mit der entstandenen Paste habe ich das Backrohr eingepinselt und über Nacht rasten lassen. In der Früh habe ich das trockene Zeugs mit einem feuchten Schwämmchen rausgewischt, und manchmal noch ein kleines bisschen gerubbelt. Alle aber auch wirklich ALLE Verkrustungen, auch die uralten, mit denen ich mich schon abgefunden hatte, sind weg!! Genial und vermutlich weitaus umweltfreundlicher als die scharfen Reiniger. 

5.)
Ich hatte ein kleines Wandschränkchen. Die Türe war für's Beschriften mit Kreide geeignet. Irgendwann hatte ich einen grünen (!) Kreidestift und habe schnell und provisorisch eine Katze aufgemalt. Die blieb dann ca. 10 Jahre, bis ich sie letzte Woche abwischen wollte. Hmmmm, die Kreide war hartnäckig und ging nicht mehr ganz ab.
Also habe ich einfach schwarze Tafelfarbe genommen und 1-2x drübergestrichen (dazu habe ich das Türchen natürlich abmontiert, sonst hätte die Küche schön schwarz ausgesehen). Jetzt ist das Türchen wieder wie neu und ich werde es mit einem Spruch beplottern.
Das Ganze geht natürlich auch bei anderen glatten Oberflächen, die man in Wandtafeln verwandeln möchte.


Und, habt Ihr auch ein paar Tricks oder Hacks auf Lager? Ich bin offen für Neues!


Sonntag, 13. August 2017

Kitchenmakeover Teil 4

Meine Küche ist eigentlich schon ein paar Tage fertig, aber jetzt kämpfe ich mit dem "Decluttering".
Das ist jetzt gerade ein Modewort und bedeutet eigentlich nichts anderes als "Ausmisten".

Ich räume alle Küchenschränke aus, putze sie gründlich und räume dann nur noch ein, was ich verwende und benötige. Da bleibt eine Menge übrig. Diese Dinge verteile ich in meinem Bekanntenkreis oder stelle sie auf Flohmarktportale. Schlecht sind die Sachen ja nicht, ich brauche sie nur nicht. Ist doch ideal, wenn es dann noch jemand anderer verwenden kann und es noch den einen oder anderen Euro einbringt. Schließlich habe ich 3 hungrige Katzenmäuler zu stopfen ;-)

Außerdem habe ich festgestellt, dass ich vermutlich für den Rest meines Lebens kein Backpapier mehr kaufen brauche, so viele Rollen habe ich gefunden. :-D

Hier sind nun ein paar Fotos. Kleinigkeiten werden sich zwar noch ändern (zum Beispiel werde ich ein paar Sachen beplottern) aber generell war's das.
Meine alte neue Küche ist fertig!


Neu sind der Kühlschrank und die Arbeitsplatte, der Wasserhahn (jetzt kann ich auch Eimer oder hohe Vasen mit Wasser füllen!) sowie die Wandleuchten. Ach ja - und die Microwelle, die alte war 18 Jahre alt, hatte Aussetzer, kein Licht mehr und einen stehenden Drehteller (wenig praktisch), damit könnte man ja leben, aber.... die neue ist ROT!!!!
Also im Grunde hat sich nicht so viel geändert aber es ist jetzt nicht mehr so angeräumt, obwohl ich zugegebenermaßen immer noch sehr viele Dinge habe ;-)
Aber es gefällt mir und ich habe Freude daran!!

Was sich ein bisschen verzögert hat, war das "Zurechtstutzen" meines Eckschrankes. Da der Kühlschrank ja jetzt auf der anderen Seite steht war dort im Eck ein "Loch", das ich mit einem zum Glück im Wohnkeller in Verwendung gewesenen Küchenoberschrankes aus der selben Küchenmöbel-Serie (die es leider nicht mehr beim Schweden gibt) gefüllt habe. Dumm war nur, dass dieser Eckschrank zwar von der Größe passste aber leider unter der Arbeitplatte hervorschaute (die können keine anderen Eckzuschnitte machen oder es kostet Länge mal Breite), weil das Ganze quasi die Form eines Fünfecks hatte. So ungefähr wie im Bild links hat der Schrank vorher ausgesehen (ich habe es natürlich vorher nicht fotografiert, bevor ich das Kästchen auseinander genommen habe, sondern das Bild aus dem Netz "geklaut").
Hier sieht man noch die Platten vor dem Zuschnitt:

Ich habe also einfach den Korpus und die Einlegeböden zugesägt, damit der Schrank unter die Arbeitsplatte passt und dann den Schnittkanten Kantenumleimer verpasst. Ist ganz gut gelungen und wer es nicht weiß, dem fällt es gar nicht auf.

Heute habe ich zum ersten Mal in der "neuen" Küche gekocht. An manche Dinge muss ich mich erst gewöhnen, wo sie stehen, aber generell habe ich super viel Platz und das Kochen macht richtig Spaß.
Gekocht habe ich Lachsfilets in Limonensauce mit Avocadoreis. Als Nachspeise gab es Apple Crumble. Beides gut gelungen. Eigenartig war für mich nur, dass man den Apple Crumble löffeln muss, ich habe noch nie vorher einen gemacht oder gegessen, aber schließlich hat das Ding ja keinen "Boden". Die Äpfel stammen übrigens aus meinem Garten. War gleich doppelt so gut.